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Die gelebte Philosophie ist eine entdogmatisierte Lebensweise, purer Lebensinhalt und freie Persönlichkeitsentwicklung auf Basis entstigmatisierter Lebenswerte, traditioneller, historischer Erfahrungen und persönlicher Disziplin.
Als "RONIN" ist man nicht mehr an die Entscheidungen inzestuöser, genontokratischer Führungsebenen gebunden und kann eigene Ansätze mit unkonventionellen Methoden entwickeln.
Samurai (jap. "Dienender") waren das bewaffnete Begleitpersonal des Adels, später die Angehörigen der Kriegerkaste, welche nach einem strengen Ehrenkodex, dem "Bushido" (jap. "Weg des Kriegers") lebten. Sie durchliefen eine lange, hervorragende Ausbildung in den unterschiedlichsten Disziplinen.
Wurden Samurai herrenlos, so durften sie sich nicht mehr Samurai nennen, also bezeichneten sie sich selbst als Ronin (jap. literarisch "Wellenmänner" - jap. "Ro" für treiben oder "wie hin-und hergeworfene Wellen" und "nin" für Männer, sinngemäß für "Männer, die [in der Gesellschaft umhergeworfen werden - oder "ausgestoßen sind"]).
Die wohl bekannteste Geschichte zu diesem Thema ist die der 47 Ronin. 1701 musste Lord Asano no Ako Seppuku begehen, nachdem er sein Schwert im Kaiserlichen Palast blank gegen einen Feigling des Hofes gezogen hatte. Seine loyalen mitgereisten 47 Anhänger, allesamt Samurai, waren nach seinem Tod plötzlich ohne Halt einer damals extrem unsicheren Welt ausgeliefert.
Alles, was ihnen blieb, war ihre Intelligenz, ihre Disziplin und ihr Mut.
Die Gesellschaft veränderte sich gegen Ende es vorletzten Jahrhunderts in Japan und nach und nach schwand der Einfluss der Samurai und mehr und mehr dieser hervorragend trainierten und gebildeten Krieger wurden Ronin, einige wurden Lehrer, Mörder, Mönche, Banditen oder Händler - wie beispielsweise Yataro Iwasaki - der Gründer von Mitsubishi.
- Einer der berühmtesten Ronin war Miyamoto Musashi (1584 - ~1646).
- Die deutsche Übersetzung für diesen ehrvollen japanischen Begriff - arbeitsloser Samurai - (typisch)...
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